Mitarbeiter*in für interkulturelle Arbeit gesucht

Das Kulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus organisiert und praktiziert Kulturarbeit,
Vernetzung und am Gemeinwesen orientierte Projekte im Quartier.
Darüber hinaus bietet es vielen Gruppen, Initiativen und Vereinen ein Dach
und ist Forum gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung und Bildung.
Zur Verstärkung unseres fünfköpfigen Teams suchen wir zum nächst möglichen Termin eine*n

Mitarbeiter*in für interkulturelle Arbeit

Die Verantwortungsbereiche:

  • Planung und Umsetzung von diversitätssensiblen Projekten im Stadtteil, insbesondere in den Neubaugebieten mit „Unterkünften mit der Perspektive Wohnen“
  •  Netzwerkarbeit und Pflege der Kooperationen des Kulturzentrums zu allen relevanten Akteuren
  •  Fachliche Begleitung der interkulturellen Öffnung des Kulturzentrums

 

Ihr Profil:

Wir wünschen uns eine*n Kollegin*en mit Hochschulabschluss und praktischen Erfahrungen in den genannten Bereichen. Kommunikationsstärke und -freudigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Interesse an vernetzender Denk- und Arbeitsweise, die Fähigkeit zu strukturierter und selbstständiger Tätigkeit und ein generationsübergreifender wie diversitätssensibler Ansatz runden ihr Profil ab.
Die Stelle ist auf ein Jahr befristet und mit 30 Wochenstunden ausgestattet.

Bewerbungen per E-Mail (bis 3 PDF Anhänge) bis 8.6.18 an
Stadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus
Holger Börgartz
Alte Elbgaustr. 12
22523 Hamburg
boergartz(at)ekulturell.de
Telefonische Rückfragen: 0 40 / 57 26 03 60

Stellenprofil als PDF

Stadtteilkulturpreis: Transkulturelle Veranstaltungsreihe 37FÜNF° ausgezeichnet

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreichte den Preis an das Projekt „37FÜNF° – Heimat – Flucht – Zusammenleben“des Eidelstedter Bürgerhauses

Das Projekt bündelt verschiedene kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Filme, in denen die Themen Flucht, Ankommen, Integration, Mitgestalten und neue Nachbarschaften in den Fokus gerückt werden. Der größte Preis der Hamburger Stadtteilkultur ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde in einer festlichen Veranstaltung vor rund 200 Gästen in der Halle 424 im Oberhafen von Senator Dr. Brosda übergeben.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Kulturarbeit hat in ihrem gesellschaftspolitischen Kern immer mit der Frage zu tun, wie wir leben wollen. Diese Frage stellt sich mit Blick auf wachsende Vielfalt unserer Gesellschaft mit hoher Dringlichkeit. Stadtteilkultureinrichtungen wie das Eidelstedter Bürgerhaus sind wichtige Orte, die vor Ort einen Platz für eine Verständigung über das Zusammenleben schaffen. Mit der Veranstaltungsreihe 37FÜNF° gelingt es dem Team des Eidelstedter Bürgerhauses in besonderer Weise, Begegnungen zwischen den Menschen zu ermöglichen, die gemeinsam im Stadtteil leben. Es schafft Verständnis für andere und ihre individuellen Lebensgeschichten. Es sind genau solche Orte, die wir brauchen, um Empathie füreinander zu entwickeln und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Das Stadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus entwickelte 2017 die Veranstaltungsreihe „37FÜNF° – Heimat – Flucht – Zusammenleben“, um auf die Diskussion um den Bau von Wohnungen für Geflüchtete im Stadtteil zu reagieren. Die Reihe bündelt Aktivitäten und Veranstaltungen, in denen die Themen Flucht, Ankommen, Integration, Mitgestalten und neue Nachbarschaften in den Fokus gerückt wurden. Bislang gab es zum Beispiel Ausstellungen und Filme zu Themen wie Flucht, Migration und Ankommen, aber auch partizipative Angebote wie eine Tanz- und Theaterwerkstatt oder Musikworkshops.

Die Jury sieht die Veranstaltungsreihe „37FÜNF° – Heimat – Flucht – Zusammenleben“ als besonders preiswürdig an, weil sie als kultureller Brückenbauer den Begriff „Heimat“ neu definiert und mit einer Mischung aus Sensibilisierung, Wissensvermittlung und kultureller Partizipation gleich mehrere Generationen anspricht. 37FÜNF° fördert das gegenseitige Verständnis zwischen eingesessenen Stadtteilbewohnern und Neu-Hinzugekommenen. Die Reihe zeigt, wie es dazu kommt, dass jemand – freiwillig oder unfreiwillig – seine Heimat verlässt und was es bedeutet, auf der Flucht zu sein. Damit schafft sie wichtige Verbindungen zwischen den Menschen und stärkt nachhaltig das Zusammenleben. 

Die Veranstaltungsreihe 37FÜNF° ist laut Jury ein Paradebeispiel dafür, wie auch kleinere Stadtteilkultureinrichtungen die Ausgangslage in ihrem Quartier erfassen, mit kulturellen Mitteln kreativ bearbeiten und verändern. Sie steht exemplarisch für die Arbeit der Stadtteilkultur, in der auch kleine Player Großes für die Gemeinschaft leisten. Mit der Auszeichnung für 37FÜNF° möchte die Jury sicherstellen, dass das Projekt weitergeführt, weiterentwickelt und möglichst nachhaltig im Stadtteil verankert werden kann.

Unter den Gästen in der Halle 424 waren neben Vertretern der Stadtteilkultur und der nominierten Projekte hochrangige Gäste aus Politik, Verwaltung, Gesellschaft und Kultur, die von der freien Journalistin Catarina Felixmu?ller durch die Veranstaltung geführt wurden.

Ein Kurzfilm des Filmemachers Martin D’Costa stellte das Gewinnerprojekt des Stadtteilkulturpreises vor. Die Laudationes für das Gewinnerprojekt hielt der Kulturjournalist Stefan Reckziegel. Zusammen mit Prof. Dr. Gesa Birnkraut von Birnkraut Partner und Robert Hillmanns vom zakk Düsseldorf hatte er den Preisträger aus einer Vorauswahl der Preisstifter ermittelt.

Preisstifter und Unterstützer des Preises sind die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und die Behörde für Kultur und Medien. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. unterstützt die Umsetzung. STADTKULTUR HAMBURG, der Dachverband für Lokale Kultur und Kulturelle Bildung, ist als Experte und Szenekenner für Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs zuständig.

Link zum Vorstellungsvideo des Gewinnerprojekts: https://vimeo.com/266111134

Pressemitteilung

Siegerentwurf für das neue Bürgerhaus

Die Pläne des Gewinners des Architekturwettbewerbs werden z. Zt. überarbeitet. Den aktuellen Entwurf von acollage architektur urbanistik finden Sie hier.

Pressemitteilung

Eidelstedter Bürgerhaus wird ausgebaut!

1,9 Millionen vom Bund stehen bereit

Der mehrjährige Vorbereitungs- und Mittelbeschaffungsprozess zum Ausbau des Bürgerhauses, der 2013 in einem studentischen Wettbewerb der Hafencity Universität (HCU) gipfelte, ist beendet. Auf Bestreben des Bürgerhausvorstandes hatte die HCU damals den Ideenwettbewerb „Visionen im Zentrum“ für die beiden Studiengänge Stadtplanung und Architektur angeschoben. Jetzt hat der einzige Hamburger Projektantrag im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ die Zusage von 1,9 Millionen Euro aus Bundesmitteln erhalten.

In den nächsten Monaten wird es nun darum gehen, die bereits von der Stadt Hamburg in Aussicht gestellten zusätzlichen 1,4 Millionen Euro zu sichern, um die bisher veranschlagten Kosten in Höhe von 3,3 Millionen decken zu können. Ende des Jahres wird zudem eine intensive Planungs- und Beteiligungsphase beginnen, die schließlich zu umfangreichen Baumaßnahmen führen wird. An der Planung sollen insbesondere alle jetzigen Nutzer des Hauses und die AnwohnerInnen beteiligt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Hamburg und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit dem erhofften Ausbau unseres Bürgerhauses eine realistische Perspektive geben, “ sagt Frank Döblitz, der Vorsitzende des Trägervereins. Und weiter: „Mit der Zusage der erforderlichen Mittel von 3,3 Millionen Euro können wir in Kürze mit den konkreten Umbauplanungen beginnen. Das ist großartig für die Entwicklungsmöglichkeiten unseres Hauses und für das Eidelstedter Zentrum. Ohne die beispielhafte Unterstützung durch das Bezirksamt Eimsbüttel, die Begeisterung bei allen beteiligten Parteien und der Hamburger Kulturbehörde für das Projekt, wäre dieser Schritt nicht möglich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten für diese wohlwollende Begleitung unseres Vorhabens und empfinden es als große Wertschätzung unserer bisher geleisteten Arbeit.“

Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der Zuschuss für das Bürgerhaus Eidelstedt kommt genau richtig und ist ein schöner Erfolg für Hamburg, Eimsbüttel und Eidelstedt. Mit den Bundesmitteln kann das im Herzen des Stadtteils gelegene Bürgerhaus nun so umgebaut werden, dass es zu einem neuen identitätsstiftenden Anziehungspunkt für die Eidelstedterinnen und Eidelstedter wird. An den Planungen werden die Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort intensiv beteiligt.“

Erste konkrete Planungsschritte erfolgen im Herbst dieses Jahres. Fest steht auf jeden Fall schon heute: Die schon lange gewünschte Öffnung des Bürgerhauses in Richtung des zentralen Wochenmarktplatzes wird ein wesentliches architektonisches Mittel zur besseren Erschließung des Gebäudes sein.

Repair Café Hamburg Eidelstedt

Viermal pro Jahr geben Reparaturexperten im Bürgerhaus in der Alten Elbgaustraße 12 Hilfe zur Selbsthilfe.

Die nächsten Termine sind:

27.01.2018
21.04.2018


Viel Wissenswertes über die weltweite Repair Café-Bewegung gibt's unter: Info

Reparaturexperten für Elektrogeräte gesucht

Repair Café Hamburg Eidelstedt sucht Elektriker

Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Wegwerfen? Denkste! Warum sollte man? 

Haben Sie Spaß am Reparieren und daran, anderen zu helfen? Dann melden Sie sich bitte bei: 

Klaus Wagner | Tel (040) 44 65 86 | Mobil 01 63 -170 55 31 | wagner(at)ladencoach.de

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