Haspa fördert Eidelstedter Bürgerhaus mit 4.400 Euro für ein Elektrolastenfahrrad

Klimafreundlich unterwegs für Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtteil

Das Eidelstedter Bürgerhaus steht vor großen Veränderungen. „Wir werden voraussichtlich Ende Mai 2020 aus dem Gebäude ausziehen, weil es komplett renoviert wird und ein Teil neu gebaut wird“ erklärt Holger Börgartz, Geschäftsführer vom Eidelstedter Bürgerhaus. „Das Bauprojekt wird eineinhalb bis zwei Jahre dauern. In der Zwischenzeit werden wir mit unseren Büros und mit ein paar Gruppenräumen in ein kleines Containerdorf an der Sporthalle am Ekenknick ziehen.“

Trotzdem werden das Kulturprogramm und große Teile des Kursprogrammes weitergehen. „Wir werden vom Containerdorf aus verschiedene Veranstaltungsorte im Stadtteil bespielen. Das ist die Herausforderung, und dafür brauchen wir auch ein Elektrolastenfahrrad, um zum Beispiel die Veranstaltungstechnik zu transportieren. Mit dem Rad sind wir in der Stadt nicht nur schneller als mit dem Auto, sondern auch klimafreundlicher unterwegs.“

Um so ein Elektrolastenfahrrad anschaffen zu können, fördert die Haspa Eidelstedt das Eidelstedter Bürgerhaus nun mit 4.400 Euro. Sie zeigt damit ihre Verbundenheit zur Region. „Das Eidelstedter Bürgerhaus ist eine wichtige Institution im Stadtteil“, meint Sandra Franzke, stellvertretende Filialleiterin der Hamburger Sparkasse in Eidelstedt. „Und wir als Hamburger Sparkasse wollen hier in Eidelstedt den Kiezgedanken leben und arbeiten deshalb gern zusammen.“

Das Geld für die Förderung stammt aus dem Haspa LotterieSparen. „Beim Haspa LotterieSparen kaufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lose für je fünf Euro“, erklärt Jürgen Ropers, Regionalleiter der Hamburger Sparkasse, bei der Scheckübergabe am 11. Dezember im Eidelstedter Bürgerhaus. „Davon sparen sie 4 Euro an, können jeden Monat bis zu 25.000 Euro gewinnen und gleichzeitig noch etwas Gutes tun: 25 Cent pro Los gehen an gemeinnützige Zwecke. Die summieren sich im Jahr auf 2,7 Millionen Euro, die die Haspa an Vereine und gemeinnützige Vereinigungen ausschüttet. Wir arbeiten schon lang und gut mit dem Eidelstedter Bürgerhaus zusammen und unterstützen es deshalb besonders gern für die Anschaffung eines Lastenfahrrades.“

Umbau des Bürgerhauses verzögert sich

Noch bis Ende April 2020 werden wir den Betrieb am gewohnten Ort im Zentrum vom Eidelstedt aufrecht erhalten. Bis dahin kann unser Haus in vollem Umfang genutzt werden, auch unsere Veranstaltungstätigkeit wird weiter gehen.

Ab Mai 2020 wird für uns eine ungewisse Zeit beginnen. Voraussichtlich auf der Grünfläche hinter der Sporthalle am Ekenknick 18 werden wir zumindest einen Teil unserer Arbeit in einem kleinen Container-Exil weiterführen. Bis es soweit ist, informieren wir an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen. Nach der Winterpause (23.12.19-3.1.20) werden wir zudem die Möglichkeit eröffnen, sich über einen Newsletter up to date zu halten.

Die Pläne des Gewinners des Architekturwettbewerbs werden z. Zt. überarbeitet. Den aktuellen Entwurf von acollage architektur urbanistik finden Sie hier.

DIe Beantwortung der FAQs finden Sie hier:

Die Vielen

WIR SIND VIELE – JEDE*R EINZELNE VON UNS

Mit einer gemeinsamen Kampagne setzen Hamburger Kulturinstitutionen ein deutliches Zeichen gegen völkische Tendenzen in der Kunst und Kulturszene. Eine gemeinsame Erklärung formuliert den Konsens einer offenen und vielfältigen Kunstauffassung, die sich klar von rechtsnationalen Ideologien distanziert. Seit dem bundesweiten Start der Kampagne am 9. November 2018 kann die Erklärung auch von Privatpersonen und Initiativen unterzeichnet werden. Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, vom dem aus die größten (Staats-)Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Heute begreifen wir die Kunst als frei und ihre Institutionen als offene Räume, die vielen gehören und die verteidigt werden. Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechte Politik an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden sollen.

Die Kunst ist für die Vielen. Die Kunst bleibt frei.

Die Hamburger Erklärung der Vielen und Infos zur Kampagne gibt's hier.

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