Unser Team

Wolfgang Wallach

... ist Lehrer im Ruhestand, wohnt seit 1990 in Eidelstedt und arbeitet seit 2013 im Museum mit.

(040) 571 20 49
wpg.wallach(at)t-online.de

Herta Pfaffe

.... wohnt seit 1953 in der Lohkampsiedlung in Eidelstedt und hat hier vier Kinder großgezogen. Sie hat viele Jahre bei der Gummiwaren-Fabrik Ellerbrock und beim Postsparkassenamt in Stellingen gearbeitet. Sie hat Generationen von jungen Eidelstedtern beim Kinderturnen im ETSV betreut und wirkt seit vielen Jahren ehrenamtlich bei der Seniorenarbeit in der Kirchengemeinde und im Heimatmuseum mit.

Charleen Buchwald

.... ist im Mai 2015 dazugestoßen und wohnt seit 2008 in Eidelstedt.

Klaus Hofmann

 ... gebürtiger Eidelstedter und als alter Ingenieur nicht nur für technische Dinge sondern auch bei Stadtteilführungen im Einsatz.

Inge Lange

ist seit 2016 dabei und bereichert unsere Ausstellungen durch umfangreiche Leihgaben aus ihrer privaten Sammlung.

Thomas Höltermann

.. ist als hauptamtlicher Mitarbeiter im Bürgerhaus seit vielen Jahren für das Heimatmuseum zuständig.

(040) 57 26 13 62
hoeltermann(at)ekulturell.de

Weitere ehrenamtliche Mitarbeiter sind uns willkommen.

Geschichte des Museums

1980 entstand aus der ehemaligen Schule an der Elbgaustraße das Bürgerhaus als Stadtteilkulturzentrum. Bei der Auseinandersetzung um die Nutzung von Raum 12 und der alten angrenzenden Hausmeisterwohnung setzten sich diejenigen durch, die eine Verwendung als Museum favorisierten. Es hatte schon seit den 50er Jahren eine entsprechende Gruppe gegeben, die dieses Projekt im ehemaligen Haus Kojen geplant hatte. Dieser Plan war gescheitert, nun bot sich eine neue Gelegenheit.

Bei der Realisierung spielten zwei Mitglieder des Vorstandes im Stadtteilkulturverein eine wichtige Rolle: Peter Jäger, der langjährige sehr engagierte Objektleiter des Eidelstedter Anzeigers und der Schulleiter der Schule Rungwisch Karlheinz Lutzmann.

Beide beteiligten an der Erstellung der Konzeption und der inhaltlichen Arbeit des Museums, Lutzmann mit einer Broschüre über die Eidelstedter Schulen, Peter Jäger mit einem Heft über die Mühle und die Familie Lampé.

Mit vielfältiger Unterstützung von Handwerkern und Geschäftsleuten aus dem Stadtteil entstand das Museum, welches Anfang September 1984 in Anwesenheit der Kultursenatorin Helga Schuchart zum ersten Mal seine „Klöntür“ für die Eidelstedter Bürger und Bürgerinnen öffnete.

Gerda Geduhn, ehemalige Mitarbeiterin der Bücherhalle spielte als erste Leiterin eine wichtige Rolle bei der Einrichtung der Ausstellung, bei der Gestaltung von Dokumentationen und Sonderausstellungen sowie bei der Durchführung von Stadtteilführungen.

Dr. Walter Paatsch, ein pensionierter Regierungsbeamter, Jurist und Wirtschaftswissenschaftler verfasste eine Vielzahl von Museumsbriefen und publizierte sie in kleiner Auflage mit eigenen Mitteln, ebenso wie einen chronologischen Abriss der Eidelstedter Geschichte und eine Stadtteil-Chronik im Anschluss an die Werke von Jochim Hinsch und Otto Hintze.

Im Jahr 1999 übernahm dann Ilse Steffen die Leitung und betreute das Museum bis 2012.  Sie ist eine alte Eidelstedterin, sorgte weiter für regelmäßige Öfffnungszeiten und ordnete und pflegte das Archiv.

 

Eine ausführlichere Darstellung bietet die Festschrift zum 25jährigen Jubiläum des Museums von 2009. Hier als pdf-Datei  (1,6 MB)  

Ein Logo für das Museum

2009 erhielt das Museum auch ein neues Logo, gestaltet durch den damaligen Vorsitzenden des Stadtteilkulturvereins, Joerg Kilian.
Heute ziert es nicht nur den Eingang über der Klöntür und die Homepage und erinnert an die dörflichen Wurzeln unseres Stadtteils.

Leitbild

Die Bedeutung der Heimatgeschichte wird im Leitbild des Bürgerhauses formuliert:

„In unserem Haus wird die Beziehung zwischen Menschen und ihrem Lebensraum gestärkt. Heimat ist die Basis – ein Kulturraum, ein Ort der Identifikation, Gemeinschaft und Geborgenheit, ein geschützter Raum in dem Mensch sich entfalten kann.

Wir wollen ein lebendiges Geschichtsbewusstsein entwickeln. Respektvoll – und gleichwohl kritisch – in die Vergangenheit zurück blicken, um in der Gegenwart bewusster zu handeln. Das Heimatmuseum spielt dabei eine zentrale Rolle.

Uns ist daran gelegen, das Standortbewusstsein der Menschen in unserem Stadtteil zu fördern, ihnen in unserem Haus ein Zentrum anzubieten: das Herz von Eidelstedt zu sein.

Das Nachdenken über unsere Heimat und ihre Geschichte hilft uns dabei, Visionen für unsere gemeinsame Zukunft zu entwickeln.“
                                         (Ausschnitte aus dem Leitbild des Bürgerhauses von 2009 )

Daraus ergeben sich die Aufgaben des Heimatmuseums.

Wir haben einige „Schätze“, die wir von unseren Vorgängern übernommen haben, die wir hüten, pflegen und – wenn möglich – vergrößern wollen:

Die Räumlichkeiten
Der große alte Klassenraum und die kleine verwinkelte Hausmeisterwohnung der ehemaligen Schule haben sich bewährt als Ausstellungsräume. Sie müssen aber auch genutzt werden und einladend sein für kleine und größere Gruppen, die hier die Ausstellung betrachten und sich treffen, miteinander ins Gespräch kommen. Sie sollten auch als Orte für kleine Veranstaltungen entwickelt werden. Außerdem sollte Platz für eine geordnete Bibliothek und Arbeitsplätze geschaffen werden und mittelfristig auch ein kleiner Küchenbereich entstehen.

Das Archiv
Der zweite Schatz ist die Sammlung von Büchern, alten Gemälden und Fotos, Texten, Zeitungausschnitten und Landkarten, die besonders von Ilse Steffen über viele Jahre geordnet, mit Prospekthüllen in Ordner sortiert wurde.
All dies muss weiter gepflegt, ergänzt und geordnet werden. Dazu gehört, dass sie öffentlich zugänglich gemacht und genutzt wird. Dabei spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle.

Die Ausstellungen, die Sammlung
sind der dritte Schatz. Die schönen alten Dinge, die mit Patina und Gebrauchsspuren von gelebtem Leben, von harter Arbeit, von guten und von schweren Zeiten zeugen, wollen wir alten und jungen Menschen in Eidelstedt zugänglich machen. Dazu müssen sie bewahrt und gepflegt aber auch immer wieder aufgeräumt und auf das Wesentliche reduziert werden.

Hinzu kommt noch ein schönes neues Medium, das entwickelt und ein Werkzeug, das klug genutzt werden will: der Internet-Auftritt des Heimatmuseums, der, eingebettet in die Homepage des Bürgerhauses, aber durchaus eigenständig über unsere Angebote und Aktivitäten informieren und einen hoffentlich wachsenden Kreis von Freunden und Unterstützern ansprechen und zur Mitarbeit inspirieren soll.

Die Idee von der Geschichtswerkstatt
steht dafür, dass in unserem Museum gearbeitet, geforscht und Geschichten erzählt werden, die über die Homepage ihren Weg in die Öffentlichkeit finden und die zu kleinen, vielleicht auch irgendwann wieder zu größeren Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen führen.

Die Angebote für die Menschen im Stadtteil
Um die Wirkung und die Resonanz des Museums im Stadtteil zu vergrößern, müssen wir immer wieder über unsere Angebote an verschiedene Gruppen im Stadtteil nachdenken.
Dabei hilft uns die Vernetzung mit anderen Gruppen, Einrichtungen und Unternehmen in Eidelstedt und in Hamburg.
Die enge Zusammenarbeit mit anderen engagierten Eidelstedtern im Bürgerhaus, im Bürgerverein und im Bürgerforum aber auch mit den Vereinen, der Kommunalpolitik, Verwaltung und den Kirchengemeinden sind notwendig, um uns weiter im Stadtteil zu verankern.

Das Team
All diese Arbeit ist nur möglich mit einem Team von Mitarbeitern, die sich ergänzen, möglichst viele verschiedene Aufgabenbereiche abdecken und so die Arbeit und die Wirkung des Museums weiterentwickeln. Da ehrenamtliche Mitarbeiter nicht durch die Notwendigkeit Geld zu verdienen zusammengehalten werden, ist es wichtig, die Freude an der Bewältigung der gemeinsamen Aufgaben, die gute Stimmung in der Gruppe zu pflegen.

Stellung im Bürgerhaus
Da das Museum keine eigene Rechtsform hat, sondern Teil des Bürgerhauses ist, arbeiten wir in Abstimmung mit der Geschäftsführung und den hauptamtlichen Mitarbeitern. Wir sind dem Vorstand des Stadtteilkulturvereins rechenschaftspflichtig.
Es ist wünschenswert, dass ein Vertreter des Museumsteams Mitglied im Vorstand des Vereins ist, um den konstruktiven regelmäßigen Austausch über die gemeinsame Arbeit für die Stadtteilkultur zu gewährleisten.

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